Event #4 der Marketing Natives: „Do. Or Do Not. There is no Try".

Die Marketing Natives luden zu Event #4 „Von Supergadgets und neuen Tools – Marketing reloaded?“. Experten diskutierten

Über Supergadgets und Tools sprachen (v.l.n.r.): Alice Katter (Social Brand & Communications Strategist), Gregor Almássy (Samsung Electronics), Sabine Georg (Google Germany), Sabine Schilcher (MARMIND / UPPER Network), und Andreas Tatzreiter (Content Marketing Experte). © Benedikt Weiss

Am 20. Oktober 2016 luden die Marketing Natives (powered by DMVÖ), die Nachwuchsplattform für junge Marketing-Experten, zu Event #4 „Von Supergadgets und neuen Tools – Marketing reloaded?“. Gregor Almássy (Samsung Electronics), Sabine Georg (Google Germany), Alice Katter (Social Brand & Communications Strategist) sowie Sabine Schilcher (MARMIND/UPPER Network) gaben Experteneinblicke rund um das Thema „Marketing-Tools der Zukunft“.

Sabine Schlicher gibt in ihrer Keynote einen Überblick über die Trendlandschaft der Marketing-Tools. Die Entwicklung gehe ganz klar Richtung Real-Time, Personalisierung und Relevanz. Video bringe eine Steigerung des Engagements von 70 Prozent. Dazu würden Branded Video Content, Video Landing Pages, Live Video Streaming und Videos in E-Mail-Kampagnen gehören. Auch Programmatic werde immer relevanter. Weitere Megatrends seien Mobile, Messaging Apps und Artificial Intelligence, beispielsweise durch Chatbots. Aufgrund der zig-tausend Tools gäbe es zugleich auch eine Entwicklung zu immer mehr Marketing-Clouds. Eine Lösung um mit all diesen Trends umgehen zu können sei, die richtigen Fragen zu stellen: „Welchen need haben die Kunden? Welchen Trigger? Was ist das Target? Und wie brand fit sind wir zum Thema?“. Sie schloss ihre Keynote mit dem Star Wars-Zitat „Do. Or Do Not. There is no Try.“

Die Snapchat- und Instagram-Stories-Expertin Alice Katter stellt in ihrer Keynote beide Tools mit ihren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vor. Bevor man auf einen Trend aufspringe, müsse man sich überlegen, wen man erreichen wolle. Snapchat zeichne sich vor allem durch eine loyale und hyperengagierte Community aus. Bei Snapchat wären die Ermöglichung von kreativem Storytelling sowie Brand Awareness & Strengthening große Vorteile. Dies könne man beispielsweise durch die Involvierung von Influencern oder Snapchat-Only-Aktionen erreichen. Via Instagram-Stories würde sich ebenfalls gut Brand Strengthening und Engagement generieren lassen. Unternehmen könnten ihren Account dadurch persönlicher machen, für Website Traffic und Content Promotion sorgen. Auf lange Sicht werde Snapchat die Nase vorne haben.

Virtual Reality und 360-Grad-Videos immer wichtiger

Gregor Almássy (Senior Director Corporate Marketing & Customer Service, Samsung Electronics) verdeutlicht, Österreich habe ein Problem, dass es auf der einen Seite klein sei, aber andererseits in vielen Nischenbereichen fantastisch. Man könne also nur mit guter Kreation rauskommen. „Es gibt in Österreich genug, was man machen kann. Man muss es nur oft genug tun, dann wird man global auch gehört.“ Virtual Reality sieht Almássy nur als Vorstufe: „VR ist nett, aber die Zukunft liegt im Virtual Chair.“

Sabine Georg (Creative Agency Relationship Manager, Google Germany) beschäftigte sich ebenfalls mit den Trends 360-Grad-Video und Virtual Reality. Suchanfragen nach 360 Grad und VR wären seit 2015 um 400 Prozent gestiegen. Sie sieht die neuen Möglichkeiten als „closest thing we have to teleportation“. Vorreiter bei diesen neuen Tools war die Gaming-Industrie. Mittlerweile gäbe es aber vielfältige Einsatzgebiete, wie beispielsweise VR-Live-Streams von Konzerten oder Empathie-Projekte, um Eindrücke zu verschaffen und vertiefen. Weiteres Potenzial für VR liege in den Bereichen Inside View und Education. Den Zukunftstrend sehe Georg bei Tilt Brush, wo nicht nur einzeln hinter der Brille produziert sondern mit anderen gemeinsam kreiert wird.

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