durchblicker.at: Energieanbieter Wechsel vor Preiserhöhungen deutlich gestiegen.

durchblicker.at rechnet mit 35-55 Euro Preissteigerung bei Strom und 27-52 Euro bei Gas – Wechsel spart bis zu 800 Euro/Jahr – Fast ein Drittel mehr Zugriffe auf Strom- und Gaspreis-Vergleich im September.

© Screenshot durchblicker.at

Per 1. Oktober endet der gemeinsame Strommarkt zwischen Österreich und Deutschland. In Ostösterreich haben die Landesenergieversorger zum selben Stichtag bereits eine kräftige Strom- und Gaspreis-Erhöhung angekündigt. Schon im Vorfeld sind deutlich mehr Haushalte auf einen günstigeren Alternativanbieter umgestiegen als sonst. Auch alternativen Anbieter passen derzeit ihre Tarife zunehmend an. Ein durchschnittlicher Haushalt kann sich mit einem Wechsel aktuell aber immer noch bis zu 800 Euro sparen, berichtet das größte heimische Tarifvergleichsportal durchblicker.at am Freitag.

Seit Jahresbeginn haben über durchblicker.at rund 50.000 Kunden ihren Energieanbieter gewechselt, um 10 Prozent mehr als im Jahr davor. Im September lagen die Zugriffszahlen auf den Online-Vergleichsrechner sogar rund 30 Prozent über dem Vorjahrszeitraum. „Wir erwarten deshalb noch einen heißen Energieherbst“, so durchblicker.at-Geschäftsführer Reinhold Baudisch.

3 bis 7 Prozent Preiserhöhungen in Wien, Niederösterreich, Burgenland und Salzburg

Aufgrund der Überlastung der deutschen Stromnetze hat Deutschland den seit 15 Jahren bestehenden gemeinsamen Strommarkt mit Österreich per 1. Oktober aufgekündigt und wird künftig nur noch begrenzte Strommengen nach Österreich liefern. Studien gehen davon aus, dass das die Energiekosten für die österreichischen Haushalte um etwa 2 Prozent erhöhen wird. Hinzu kommt allerdings, dass auch die Börsenpreise für Energie zuletzt deutlich gestiegen sind.

Bis dato haben deshalb Grundversorger in vier Bundesländern ihre Preise angehoben. In Salzburg gilt die Anhebung bereits seit Anfang Juli. Wien, Niederösterreich und das Burgenland folgen per 1. Oktober. Die Arbeitspreise steigen dabei um bis zu 15 Prozent. Bezieht man Grundgebühren und andere Rechnungsposten mit ein, ergibt sich daraus je nach Bundesland ein Gesamtkostenzuwachs von 3 bis 7 Prozent.

Nach Berechnungen von durchblicker.at werden Haushalte mit einem durchschnittlichen Verbrauch bei Strom von Preissteigerungen in Höhe von 35 bis 55 Euro pro Jahr, bei Gas von 27 bis 52 Euro pro Jahr ausgehen müssen. Bei größeren Verbrauchsmengen werden die Steigerungen noch höher ausfallen.

Auch alternative Anbieter überarbeiten Tarife, sind aber weiterhin deutlich günstiger

Die beste Vorsorge haben Strom- und Gaskunden getroffen, wenn sie schon vor einem halben Jahr zu einem alternativen Anbieter gewechselt haben. Viele der alternativen Anbieter bieten ihren Kunden eine Preisgarantie für bis zu zweieinhalb Jahre an. Dadurch hat man sich die günstigeren Energietarife noch auf längere Zeit sichern können.

„Im Moment sind die Unternehmen gerade dabei, ihre Neukunden-Rabatte zu reduzieren und ihre Tarife zu überarbeiten. Aktuell können Haushalte in Ostösterreich aber mit einem Wechsel von Grundversorger zu einem neuen Anbieter bei Strom immer noch mehr als 250 Euro und bei Gas mehr als 400 Euro im Jahr sparen. In anderen Bundesländern liegt die Ersparnis in Summe sogar bei bis zu 800 Euro“, so Baudisch.

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