DMVÖ-Studie: 72 Prozent der heimischen B2B-Unternehmen setzen auf Social Media.

Laut einer aktuellen Studie des DMVÖ ist die Nutzung von Social-Media-Kanälen für mehr als 70 Prozent der B2B-Unternehmen ein fester Bestandteil der täglichen Kommunikation geworden

Norbert Lustig, geschäftsführender Gesellschafter von dialog one Direct Marketing, Vorstand des DMVÖ und Leiter der DMVÖ B2B Expertgroup, bei der Präsentation der Studienergebnisse. © DMVÖ

Die aktuellen Studie des Dialog Marketing Verbandes Österreich (DMVÖ), die Zusammenarbeit mit dem ersten Arbeitskreis Social Media in der B2B-Kommunikation (München) entstanden ist, zeigt auf, dass die Nutzung von Social-Media-Kanälen für mehr als 70 Prozent der B2B-Unternehmen ein fester Bestandteil der täglichen Kommunikation geworden ist. Doch nicht nur die effiziente Nutzung, sondern auch Ressourcenfragen stellen Unternehmen dabei vor Herausforderungen. Bereits 72 Prozent der B2B-Unternehmen in Österreich und mehr als 90 Prozent der B2B-Unternehmen in Deutschland setzen auf Social Media im Kommunikationsalltag.

197 Unternehmen wurden in Österreich befragt und diese sehen sich mit einer Vielzahl an Herausforderungen konfrontiert. Primär sehen die befragten Unternehmen die Herausforderungen bei der Ressourcenbereitstellung sowie der Generierung von Content. 30 Prozent der befragten Firmen setzen bei der Betreuung ihrer Accounts auf einen eigenen Social Media Manager, 14 Prozent holen sich Unterstützung von Agenturen. Social Media wird stattdessen vermehrt von den in Unternehmen bestehenden Kommunikationseinheiten Marketing und PR mitgetragen, wo die Betreuung zur Ressourcenfrage wird.

Fast alle Kanäle werden noch mit identen Botschaften bespielt. Dabei ist die Kommunikation via Bewegtbild deutlich auf dem Vormarsch und läuft Fachartikeln, Pressemitteilungen und Blogbeiträgen den Rang ab. Facebook bleibt weiterhin auf Platz eins der beliebtesten Social-Media-Kanäle in der B2B-Kommunikation , das von 85 Prozent der befragten Unternehmen genutzt wird, gefolgt von Xing (68 Prozent), YouTube (64 Prozent) und LinkedIn (57 Prozent). Bei den Zielgruppen von Social Media steht die Ansprache von Bestands- und Neukunden deutlich im Vordergrund. Auch potentielle Mitarbeiter wollen über soziale Netzwerke erreicht werden. Wenig genutzt werden die Portale in Unternehmen selbst – fast 60 Prozent der befragten Firmen geben an, das Social Web nicht für interne Kommunikationszwecke zu nutzen.

Starke Defizite bei Monitoring und Strategie

Elf Prozent der befragten Unternehmen haben sich klar gegen eine Social-Media-Strategie entschieden, weitere neun Prozent geben an, sich noch keine Gedanken zu diesem Thema gemacht zu haben. Weiters spielt Monitoring von Social-Media-Aktivitäten in Österreich eine geringere Rolle als in Deutschland. Nur knapp 35 Prozent der heimischen B2B Unternehmen beobachten ihre Aktivitäten, in Deutschland tut dies knapp die Hälfte der Befragten.

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