Digitalisierung-Aufholbedarf auf CEO-Ebene .

Einer Analyse der Social-Media-Präsenz von CEOs in der DACH-Region zufolge, liegen Top-Manager mit ihrem Kommunikationsengagement in der Mitte.

CEO's und Vorstände verhalten sich gegenüber sozialen Netzwerken noch zurückhaltend. Ihr diesbezüglicher Digitalisierungsgrad ist verbesserungswürdig. Österreichs Top-Management liegt im DACH-Vergleich in der Mitte.  © energepic.com - Pexels.com

Die Strategie-Beratung Oliver Wyman analysierte den Digitalisierungsgrad der Top-Management-Ebene von Unternehmen die in Österreich im ATX, in Deutschland im DAX und in der Schweiz im SMI gelistet sind. Unter die Lupe wurden Präsenzen von Aktivitätslevel von CEO's und Vorständen in den sozialen Netzwerken LinkedIn, Twitter und Xing

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Dabei zeigte sich, dass das Engagement von ATX-Vorständen in diesen Netzwerken besser ist als jenes ihre deutschen Kollegen und eine Spur niedriger ist als jenes von SMI-Vorständen in der Schweiz. In Österreich sind 47 Prozent der ATX-CEOs in sozialen Medien aktiv. In der Betrachtung der Vorstände gesamt, sind 52 Prozent der Top-Manager in digitalen Kommunikationsforen aktiv. 

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Dabei ist auch zu sehen, dass Frauen im Top-Management und in Vorstandsetagen deutlich aktiver sind als ihre Kollegen. In Österreich sind 60 Prozent der weiblichen ATX-Vorstände und "nur 50 Prozent" der Männer in sozialen Medien vertreten. Finja Carolin Kütz, Deutschland-Geschäftsführerin von Oliver Wyman, dazu: "Wir sehen immer mehr weibliche Vorreiter in den digitalen Netzwerken, die sowohl die Möglichkeiten für Employer Branding und die eigenen Positionierung ausschöpfen sowie als Plattform zur Information und Inspiration nutzen." Sie ergänzt: "Viele Vorstände haben aber erkannt, dass es wichtig ist, öffentlich Gesicht zu zeigen". Und sie erkennen, dass soziale Netzwerke eine wichtige Plattform für den gesellschaftlichen Dialog sind".