Die stärksten Marken des Landes sind entweder österreichisch oder digital.

Ländermarke Österreich auf Platz 1 – Top 10 belegen ausschließlich Marken die der österreichischen Bevölkerung nahestehen.


© Stefan Schweihofer auf Pixabay

Spannende Entwicklungen in Österreichs Markenlandschaft laut BrandAsset® Valuator Studie 2019*: Digital- und Technologiemarken steigen auch dieses Jahr im Ranking weiter nach oben, gleichzeitig ist die Ländermarke Österreich nach 2016 wieder Nummer 1. Bemerkenswert in den Top10: Auf den vordersten Plätzen befinden sich ausschließlich Marken, die der österreichischen Bevölkerung nahestehen, da sie entweder aus Österreich kommen oder als täglicher Begleiter am Mobiltelefon oder Computer stets präsent sind. Dazu zählen 2019 vier Digital- und Technologiemarken (Google, Wikipedia, WhatsApp, Microsoft) und zusätzlich zu Österreich, das österreichische Rote Kreuz (Platz 3), sowie vier weitere heimische Marken (Hofer, Wien, Zotter und Manner). Diese schaffen es auf allen vier Säulen der Markenstärke (Differenzierung, Relevanz, Wertschätzung, Vertrautheit) zu punkten.

Hofer, Wien, Zotter und Manner überzeugen

Mit Hofer – Platz 4 – ist der Diskontriese der mit Abstand am besten performende Händler. Die Marke schafft es einmal mehr, den Menschen eine klare Geschichte zu vermitteln. Die Bundesland-Marke Wien (Platz 6) hat sich im Vergleich zum Vorjahr (Platz 21) in den Augen der österreichischen Bevölkerung sehr stark entwickelt. Beachtenswert: Die Schokoladenmarke Zotter auf Rang 9 zeigt, wie man auch ohne Unmengen von Werbung, mit Hilfe einer starken Positionierung und einer perfekt erzählten Haltung, als starke Marke wahrgenommen werden kann. Die Österreicherinnen und Österreicher lieben offensichtlich „ihre“ Süßwaren, denn mit Manner schafft es noch eine zweite österreichische Genussmarke unter die stärksten zehn Marken.

Die 100 stärksten Marken Österreichs 2019                 

1.

 Österreich

51.

 Special Olympics

2.

 google

52.

 adidas

3.

 Österreichisches Rotes Kreuz

53.

 Mercedes

4.

 HOFER

54.

 Merci

5.

 Wikipedia

55.

 Vorarlberg

6.

 Wien

56.

 AMA Biosiegel

7.

 WhatsApp

57.

 GORE-TEX

8.

 Microsoft

58.

 SOS-Kinderdorf

9.

 Zotter (Schokolade)

59.

 Coca-Cola

10.

 Manner

60.

 dm drogerie markt

11.

 Marcel Hirscher

61.

 Italien

12.

 Zeit im Bild (ZIB)

62.

 Niederösterreich

13.

 LEGO

63.

 McDonald`s

14.

 Barack Obama

64.

 Licht ins Dunkel

15.

 ÖAMTC

65.

 Siemens

16.

 Ö3

66.

 Ja! Natürlich

17.

YouTube

67.

 Tempo

18.

 Samsung

68.

 Almdudler

19.

 Amazon

69.

 Eskimo

20.

 Milka

70.

 Lindt

21.

 Apple

71.

 Red Bull

22.

 Servus TV

72.

 ORF.at

23.

 Schweiz

73.

 Oberösterreich

24.

 Miele

74.

 Greenpeace

25.

 Steiermark

75.

 Hansaplast

26.

 ORF

76.

 Post

27.

 Österreichische Bundesbahn (ÖBB)

77.

 Mastercard

28.

 Arbeiterkammer (AK)

78.

 Bose

29.

 Sonnentor

79.

 A1

30.

 Ärzte ohne Grenzen

80.

 Disney

31.

 Samsung Galaxy

81.

 Austrian Airlines

32.

 Salzburg

82.

 Maestro

33.

 WILLHABEN

83.

 Hermann Maier

34.

 Tirol

84.

 Österreichisches Bundesheer

35.

 Deutschland

85.

 Amazon Prime Video

36.

 ORF 2

86.

 Canon

37.

 Niemetz Schwedenbomben

87.

 Soletti

38.

 FAIRTRADE

88.

 Nationalparks Austria

39.

 Europäische Union (EU)

89.

 3sat

40.

 Sony

90.

V öslauer

41.

 iPhone

91.

 Interspar

42.

 BMW

92.

 Porsche

43.

 Iglo

93.

 UN (Vereinte Nationen)

44.

 IKEA

94.

 voestalpine

45.

 Kärnten

95.

 Volkswagen

46.

 Audi

96.

 Tesla

47.

 AMA Gütesiegel

97.

 Facebook

48.

 Nivea

98.

 Pro 7

49.

 ORF eins

99.

 Der Standard

50.

 Magnum (Eis)

100.

 Ferrari

 


Abseits der positiven Entwicklung der österreichischen Marken, ist zu beobachten, dass die Markenlandschaft generell mit Differenzierungsproblemen zu kämpfen hat. 89% (!) der erhobenen Marken verlieren von 2018 auf 2019 in absoluten Werten an Differenzierung und drohen somit zu Commodity Brands zu werden. VMLY&R CEO Sebastian Bayer sieht darin „ein deutliches Warnzeichen dafür, dass viele Marken verstärkt an einer einzigartigen Positionierung arbeiten müssen, um diese dann in allen Marken-Berührungspunkten erlebbar machen zu können.“


Entwicklung der Werthaltungen:

Bewusster Konsum der Österreicherinnen und Österreicher steigt. Luxusmarken von abnehmendem Materialismus beeinflusst.
Auch im Jahr 2019 wurden über 100 Werthaltungsfragen von über 3.300 Befragten erhoben, um die großen Entwicklungen in den Einstellungen der österreichischen Bevölkerung abzubilden. Unter anderem geben Jahr für Jahr immer mehr ÖsterreicherInnen an, dass sie regelmäßig Bio-Produkte kaufen. Im Vergleich zum Vorjahr ist hier ein deutlicher Anstieg auf 79% (2018: 70%) zu sehen.
Zudem zeigen die Ergebnisse, dass sich die Einstellung zum Materialismus durch tiefgreifende Veränderungen in der Gesellschaft wandelt. Klassische Statussymbole verlieren an Bedeutung. Dieser Wandel wirkt sich besonders auf Luxusmarken aus. Die Branche sinkt auf den Säulen Differenzierung, Relevanz und insbesondere Wertschätzung, die seit 2016 ca. um ein Drittel einbrach.

Hinweis
*Im Rahmen des BrandAsset® Valuator (BAV) – der exklusiven, seit 25+ Jahren global durchgeführten Markenstudie von VMLY&R – wurde bis heute die Wahrnehmung von mehr als 1,5 Millionen Menschen zu mehr als 60.000 Marken in über 50 Ländern erhoben. In Österreich ist der BAV mit knapp 1.000 erhobenen Marken die umfassendste Markenstudie. 2019 wurden repräsentativ für die österreichische Bevölkerung zwischen 16 und 69 Jahren über 3.300 Personen befragt. Im Rahmen der Studie werden die bedeutendsten Marken Österreichs hinsichtlich Image-, Bekanntheits- und Gebrauchsdaten erfasst. Der BAV erlaubt dabei eine branchenunabhängige Vergleichbarkeit der Daten. Anhand von Differenzierung, Relevanz, Wertschätzung und Vertrautheit wird die Gesamtmarkenstärke gemessen. BAV Detailanalysen sind ab sofort über VMLY&R Vienna beziehbar – die aktuelle Markenliste findet sich unter https://vienna.yr.com/bav/

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