Crypto & Coding: Schülerinnen blicken hinter die Kulissen der Handy-Signatur .

Im Rahmen des Wiener Töchtertages blickten fünf Schülerinnen ins Innere des führenden österreichischen Trust Service Providers A-Trust und versuchten sich dabei direkt in Kryptografie und im Programmieren. Neben einer aktiven Handy-Signatur nahmen die Mädchen vor allem Inspiration für ihren beruflichen Werdegang mit. Da Frauen immer noch in der IT unterrepräsentiert sind, ist die Förderung des Nachwuchses – im Speziellen des weiblichen – ein besonderes Anliegen der A-Trust.


© A-Trust

Dass die IT-Branche zahlreiche spannende Jobprofile beinhaltet, ist keine Neuigkeit für die fünf Mädchen, die den Wiener Töchtertag in der A-Trust – dem Unternehmen hinter der Schlüsselapplikation Handy-Signatur – verbrachten. Am Donnerstag hatten sie die Möglichkeit, sich persönlich ein Bild davon zu machen: Nach einer kurzen Vorstellung der A-Trust und ihrer Arbeitsbereiche durch CEO Michael Butz durften sich die Besucherinnen gleich mit Kryptografie befassen. Ramin Sabet, Head of IT-Operations, bot einen Einblick in die Funktionsweisen und Einsatzbereiche von Verschlüsselung und erklärte dabei auch, wie die Handy-Signatur funktioniert. „Die Handy-Signatur ist eine persönliche digitale Unterschrift, mit der man sich im Internet ausweisen kann. Mit der Handy-Signatur kann man vieles machen, egal wie viel Uhr es ist oder wo man sich gerade befindet“, erklärt Mais Al-Omari, Schülerin des Borg 20.

Traumjob Coder?
Nach der gemeinsamen Mittagspause widmeten sich die Mädchen dem Programmieren, Ramin Sabet stand dabei allen Fragen Rede und Antwort – zu Codes, zu Programmiersprachen sowie zum Arbeitsalltag von ProgrammiererInnen. „Ich kann mir gut vorstellen, Informatik zu studieren und anschließend Programmiererin zu werden – das Erstellen des eigenen Blogeintrags hat mir heute besonders gut gefallen“, freut sich die 16-jährige Gymnasiastin Katharina Auer. 

Die IT
Frauen in der IT sind hierzulande nach wie vor eine Minderheit: EU-weit sind 17 Prozent der beschäftigten SpezialistInnen im IKT-Bereich weiblich, in Österreich liegt der Anteil der Expertinnen bei knapp über 15 Prozent . „Im Rahmen des Wiener Töchtertages möchten wir dazu beitragen, die vielfältigen Berufswege sichtbar zu machen. Die Mädchen gehen heute nicht nur mit einer aktivierten Handy-Signatur nachhause, sondern hoffentlich auch mit einer guten Vorstellung davon, wie ihre berufliche Zukunft in der IT aussehen könnte“, so Michael Butz. „Dass sie das Potenzial haben, unsere Branche aktiv mit- und umzugestalten, wurde heute jedenfalls bestätigt.“ 

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