August überarbeitet Influencer Kodex.

Die Adaption des Influencer Kodex, der Grundlage für Arbeitsstandards zwischen Influencer und Unternehmen sein will, soll Klarheit schaffen und Missverständnisse bereinigen.

Viktoria Egger, Bloggerin und Inhaberin der Agentur August, legt einen überarbeiteten Influencer Kodex vor, der die Zusammenarbeit von Influencern und Unternehmen verbessere, mehr Klarheit und Transparenz schaffe, wovon auch Konsumenten profitieren sollen.  © August Academy

Viktoria Egger, Bloggerin und Betreiberin der Digital Influencer Marketing-Agentur August, erneuerte den von ihr 2014 erstellen Influencer Kodex. Das Regelwerk ist eine Selbstverpflichtung, dient der freiwilligen Selbstkontrolle und soll, so Egger, "Standards für die transparente und professionelle Zusammenarbeit zwischen Influencern und Unternehmen" schaffen. 

Die Regelungen und Vorgaben dieses Kodizes fokussieren sich, wie sie sagt, vor allem auf das Verhalten gegenüber Produkt-Samples und bezahlten Beiträgen. Die Richtlinien betreffen aber nicht nur Influencer, sondern weist auch Bedingungen für die Arbeit von Unternehmen mit digitalen Meinungsmacherinnen und -macher auf. Egger: "Damit soll Missverständnissen vorgebeugt und eine klare Kommunikation gewährleistet werden." Auch gegenüber Medien-Konsumenten. Auch diese sollen klar erkennen können, welche Inhalte redaktionell verantwortet und welche kommerziell, sprich von Dritten bezahlt wurden, gesteuert sind.  

Die Notwendigkeit eines solchen Richtlinien-Kataloges sieht Egger vor allem in der wachsenden Anzahl von Influencern und deren rasant steigende Bedeutung für Unternehmen und Konsumenten. Die Bloggerin konstatiert: "Immer mehr Unternehmen erkennen die Chance durch Kooperationen mit Digital Influencer ihre Bekanntheit, und so auch ihren Produktverkauf zu steigern. Diese Kooperationen verlangen aber auch nach einer klaren Regelung zum Schutz der Person, die am Ende das Produkt kaufen soll: der Konsument."

Solange diese Kennzeichnungsregeln weiterhin unklar sind, erklärt Egger, braucht es in Österreich Regeln wie die des Influencer Kodex, um Influencer und deren Auftraggeber zur Trennung und Kennzeichnung nicht-redaktioneller Beiträge zu animieren. Sie ist überzeugt, dass der "Kodex als Qualitätssiegel für Unternehmen, die mit Influencern zusammenarbeiten wollen, die sich ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft bewusst sind, dient und die durch die Einhaltung bestimmter Vorgaben die Qualität der gemeinsamen Arbeit heben wollen".

Die neue Version des Influencer Kodex bringt, betont die Kommunikationsexpertin, außerdem Themen wie Kooperationen, Werbung, Veranstaltungseinladungen, Gewinnspiele und Pressereisen auf den Punkt. Das sei für eine transparente Zusammenarbeit erforderlich.

geralt - Pixabay
25. April 2018

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