Airbnb hat Strafbescheid der Stadt Wien bekommen und dagegen Einspruch erhoben.

Wie Kronen Zeitung und wien.orf.at berichten, hat die Online-Vermietungsplattform Airbnb von der Stadt Wien einen Strafbescheid zugestellt bekommen.

Der Streit zwischen Airbnb und Wien geht in die nächste Runde. © TeroVesalainen auf Pixabay

Aus der Drohung wurde jetzt Ernst: Die Stadt Wien hat Airbnb einen Strafbescheid zugestellt. Hintergrund ist, dass sich die Plattform mit der Stadt nicht auf die Weitergabe der Vermieterdaten einigen konnte. Das Unternehmen habe laut dem Bericht auch gleich Einspruch gegen den Bescheid eingehoben. Pro Verstoß droht Airbnb eine Erststrafe in der Höhe von 35 Euro. Wie viele Wohnungen konkret davon betroffen sind, ist nicht bekannt. Eine Sprecherin des zuständigen Stadtrates Peter Hanke (SPÖ) meinte dazu: "Zum laufenden Verfahren darf ich keine Details nennen." Schätzungen gehen von 7.000 bis 8.000 Wohnungen aus. Das würde eine Gesamtsumme von bis zu 280.000 Euro ergeben.

"Leider hat die Stadt Wien frühzeitig die Verhandlungen abgebrochen", bedauerte eine Sprecherin der Online-Plattform im APA-Gespräch. "Wir sind sehr an einer Lösung interessiert." Grund des Streits ist die Abgabe der Ortstaxe. Airbnb hat Wien angeboten, die Steuer selbst einzuheben und der Stadt weiterzugeben, wie es bereits in mehreren hundert Städten gehandhabt wird. Die Stadt Wien wollte diese Lösung allerdings nicht akzeptieren. Eine - wie von der Stadt geforderte - Weitergabe von persönlichen Nutzerdaten kam für die Plattform hingegen aus Datenschutzgründen nicht infrage. Insgesamt ist die Stadt Wien mit 19 Airbnb-ähnlichen Plattformen zu dieser Thematik in Kontakt und Verhandlungen

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