3 Tipps für die Monetarisierung von Video-Content.

Kongressveranstalter müssen ihrem Publikum mehrere Optionen anbieten, Zugang zu den hochwertigen Inhalten, die auf einem Event vermittelt werden, zu erlangen. Der Besuch einer Veranstaltung ist dabei nur eine Option, denn nicht immer können alle Interessierten dabei sein. Videoaufzeichnungen bieten eine sehr gute Gelegenheit, die Reichweite und Wirkung einer Veranstaltung zu verlängern und zusätzliche Einnahmen zu generieren. Ein Gastbeitrag von Cosmin Ene, LaterPay.

Cosmin Ene, LaterPay © Cosmin Ene, Gründer und Geschäftsführer von LaterPay (Foto: LaterPay) Werbeplanung.at

Mehr als 2,5 Millionen Tagungen und Kongresse finden jährlich in Deutschland statt (Statista, 2019). Der Bedarf an Weiterbildung der Mitarbeiter, dem intensiven Austausch mit Gleichgesinnten und Experten sowie an Inspiration durch neue Impulse ist demnach sehr groß. Gleichzeitig wird das Berufsleben vielschichtiger und die Zeit, die Mitarbeiter tatsächlich vor Ort verbringen können ist begrenzt. Um dennoch die Reichweite von Branchenveranstaltungen zu erhöhen, nutzen immer mehr Event-Veranstalter die stetig sinkenden Kosten für Videoaufnahmen, um Fachveranstaltungen aufzunehmen und Interessierten online zur Verfügung zu stellen.

Dabei entstehen durch den Einsatz von Videoaufzeichnungen nicht nur Kosten, sondern auch Optionen, zusätzliche Einnahmen zu generieren. Cosmin Ene, CEO von LaterPay erklärt die drei wichtigsten Monetarisierungsoptionen für Veranstaltungsvideos. 

1. Zeitlich limitierter Zugang

Veranstalter haben zu Recht ein Interesse daran, die Exklusivität ihres Events zu schützen. Daher möchten sie die Inhalte vielleicht nicht kostenlos und sogar zeitlich limitiert anbieten. Durch so genannte Zeitpässe kann man Usern den Zugang für eine bestimmte Zeit gewähren. Beispielsweise kann der Livestream am Tag eines Kongresses für 24 Stunden zu einem Premiumpreis angeboten werden. Einige Wochen nach der Veranstaltung könnte man den Livestream zu einem anderen Preispunkt zur Verfügung stellen. Für umfangreichere Veranstaltungen, bei denen wahrscheinlich ist, dass viele die Inhalte komplett aber nicht am Stück ansehen möchten, könnte gegen Gebühr zum Beispiel ein Zugang zu allen Inhalten für 1 Woche oder einen Monat zur Verfügung gestellt werden. 

2. Verkauf einzelner Videos

Für einige Interessenten sind nur vereinzelte Beiträge einer Veranstaltung relevant. Der Verkauf einzelner Videos ist für diese User sinnvoll. Auch hier sind preisliche Staffelungen möglich, beispielsweise in Abhängigkeit davon, wie lange das Event zurückliegt. Wichtig ist besonders bei dieser Option, den User nicht mit langen Anmeldeformularen und Bezahlprozeduren auszubremsen. Veranstalter sollten hier eine Bezahltechnologie wählen, die dem User ermöglicht, gegen kurze Bestätigung der Kaufabsicht, sofort die Inhalte ansehen zu können und zu einem späteren Zeitpunkt die Bezahlprozedur zu durchlaufen.  User sollten also besonders für kleinere Beträge zunächst „anschreiben lassen“ können. LaterPay beispielsweise bietet an, Inhalte sofort anzusehen, bis eine bestimmte Schwelle erreicht ist. Ein Beispiel: Einzelne Vorträge einer Konferenz können für jeweils 2,50 Euro sofort angesehen werden. Wenn ein Nutzer die Summe von 10 Euro erreicht hat, wird er durch den Bezahlvorgang geleitet. 

3. Sponsoring

Natürlich können Organisatoren von Kongressen und Tagungen die Videos auch in Sponsorenpakete integrieren. Entweder als inkludierter Bestandteil eines bestehenden Paketes oder als Extra-Option für Partner, die in besonderem Maße und speziell auch nach der Veranstaltung noch mit dem Event in Verbindung gebracht werden möchten. In diesem Falle sollte zusammen mit dem Sponsoren eine längerfristige Strategie entwickelt werden, wann man welche Videoaufnahmen veröffentlicht, über welche Kanäle man sie zusätzlich ankündigt und zu welchen externen Anlässen über die eigenen Kanäle erneut, auch lange nach der Veranstaltung, wieder auf die Filme hingewiesen werden kann. Beispielsweise werden die berühmten TED Talks zu menschlichen Beziehungen jährlich zum Valentinstag wieder beworben.

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