Mit Influencern und Testen zu Markenzielen.

Stolperstein und Erfolg im Content-Marketing. Darüber spricht Gastgeberin Ines Eschbacher mit Valerie Brugger von Uber, Christine Stundner von McDonald's Österreich und Martin Eicher von Vöslauer.

Uber-Marketing-Managerin Valerie Brugger erklärt, dass mit lokalen Partnerschaften Wachstum, Skalierbarkeit und die Lokalisierbarkeit der Marke erreicht wird. © Uber

Der ContentDay 2017 schließt mit der Diskussion zwischen Valerie Brugger, Marketing-Managerin von Uber in Österreich, Christine Stundner, Specialist Communications McDonald's Österreich und Martin Eicher, Marketing-Manager bei Vöslauer. 

© Vöslauer
Vöslauer hat sich längst in alle Community-Foren des sozialen Webs verbreitet. Immer wichtiger wird der Blog, sagt Eicher, der sich, wenn er schlechte Laune hat, auf Instagram die Bilder zur Marke Vöslauer anschaut. Seit 2015 läuft in dem Markenartikel-Unternehmen eine Content-Marketing-Kampagne, die sich um das Jungbleiben dreht. Gemäß dem Vöslauer-Claim "wer jung bleiben will, muss früh damit anfangen". Die Kampagne entwickelte sich zu "Jungbleiben verbindet" und tritt in Form von Episoden zu Themen wie Mode oder Sport nieder. 

Brugger, mit der Bahn und nicht mit Uber nach Salzburg angereist, verspricht, dass das Unternehmen, das die Taxi-Branche bis in das Mark erschüttert, die weitere Österreich-Expansion in Angriff nehmen wird. Bis jetzt musste das Wachstum in Wien gemanagt werden, erklärt sie. In der Bundeshauptstadt wurde im Dezember vergangenen Jahres mit der Essensauslieferung begonnnen. Brugger zeigt, mit welchen Kooperationen in Österreich - Red Bull, SK Rapid Wien, Adidas - Terrain gewonnen wird. 

© McDonald's Österreich
Stundner tritt mit aktuellen Beispielen aus der McDonald's-Kommunikation aus, die sie für soziale Medien aufbereitet oder umarbeitet. 

In der anschließende Gesprächsrunde zeigt sich, dass Content Marketing, wie im Falle von Vöslauer, die Marke öffnet und erst in die Marketingpraxis integriert werden muss. Bei McDonald's handelt es sich auch um eine junge Kommunikationspraxis, in der über Pilotprojekte und dem behutsamen Herangehen Erfahrung gesammelt wird. Uber ist, erklärt Brugger, ein Content-Marketing-Native. Ihr geht es darum, dass Kommunikation rasch und effektiv Wirkung im Markt erzeugt. 

Die drei Experten betonen, dass es nur mit Ausprobieren und Testen gehe. Mittlerweile werden die Projekte auch aufwändiger und komplexer. Eicher: "Was wir gelernt haben, ist, dass wir uns als Marke etwas zurücknehmen müssen." 

"Wir arbeiten mit lokalen Partner, die in ihrem jeweiligen Raum eine Riesen-Reichweite haben, zusammen", skizziert Brugger das Uber-Marketing, das sich um Wachstum, Skalierbarkeit und Lokalisierbarkeit der Marke dreht. "Uns ist die erste Fahrt von Menschen mit Uber der wichtigste Moment im Customer Lifecycle", erklärt sie. 

Bei Vöslauer dreht sich das Content Marketing um das intensivere Kommunizieren mit Konsumenten, um die Vertiefung der Marke-Mensch-Beziehung. Und darum, so Eicher, zu zeigen wie die Marke ist. Ähnliche Aufgaben hat Content Marketing bei McDonalds's. Auch diese Marktkommunikation muss Awareness schaffen und auf die Marke einzahlen. Stundner: "Am Ende jeder Aktion stehen ganz klare Business-Ziele. Daher sind die Content-Maßnahmen von Fall zu Fall recht unterschiedlich." Influencer sind für McDonald's Thema. Da gilt es, so Stundner, Authentizität und Glaubwürdigkeit von Menschen, deren Einflüsse auf andere Menschen genutzt werden will, abzuklären. 

Uber will mit Partnerschaften erfolgreich sein. Brugger: "Wir wollen uns nicht abgrenzen und glauben, dass wir nur gemeinsam stärker sind." Vorteil dieses Weges ist, man braucht nur sein eigenes Budget und kann die Leistung verdoppeln oder sogar vervielfachen. 

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