Zalando weist Wachstums nach.

Das Umsatz-Wachstum stimmt. Die Ergebnismarge liegt, bedingt durch notwendige Logistik-Investitionen, unter dem Niveau des Vorjahres.

Rubin Ritter, Co-CEO Zalando: "Es ist Teil unserer DNA, laufend Investitionsmöglichkeiten zu identifizieren, neue Ideen auszuprobieren und diese schnell auszubauen." © Zalandon SE

Zalando hat sich soeben mit den geprüften Zahlen zum Betriebsergebnis des zweiten Quartals sowie des ersten Halbjahres 2017 in der Öffentlichkeit zu Wort gemeldet. Das Unternehmen erwirtschaftete von Anfang Jänner bis Ende Juni einen Umsatz im Ausmaß von 2,08 Milliarden Euro. Nach 1.71 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2016 ist das jüngste Ergebnis eine Umsatz-Steigerung von 21,5 Prozent. 

Das bereinigte EBIT auf Vorjahresniveau beläuft sich in dieser Periode auf 102,1 Millionen Euro nach 101,2 Mio im vorjährigen Vergleichszeitraum. Das jüngste Ertragsergebnis entspricht einer EBIT-Marge von 4,9 Prozent nach 5,9 Prozent im Vorjahr. 

Im zweiten Quartal 2017 konnte Zalando einen um 20,1 Prozent höheren Umsatz - 1,10 Milliarden Euro - als im zweiten Quartal 2016 erwirtschaften. Für diesen Zeitraum beträgt das EBIT-Ergebnis auf Vorjahresniveau 81,8 Millionen Euro mit einer Marge von 7,4 Prozent. 

Die gesunkene EBIT-Marke steht in Korrelation mit Logistik-Investitionen und dem Ausbau des eigenen europaweiten Logistik-Netzwerkes, das ein wesentlicher Faktor in der Wachstumsstrategie des Unternehmens ist. Die Logistik-Investitionen dienen auch der verbesserten Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Amazon.

Unter anderem soll die Zalando-Logistik künftig Modemarken zur Verfügung stehen und das Unternehmen als Fulfillment-Dienstleister für derartige externe Partner dienen. Zalando investiert im ersten Halbjahr ohne Unternehmenszukäufe wie die Übernahme des Special-Interest-Retailers Klickz zu berücksichtigen, 130 Millionen Euro. Im Jahr 2017 sollen ohne Unternehmenszukäufe 250 Millionen Euro investiert werden.

Für das Gesamtjahr strebt das E-Commerce-Unternehmen ein Umsatz-Wachstum, das in der oberen Hälfte der 20 bis 25 Prozent Spanne liegt, an. Die bereinigte EBIT-Marge soll in der "untern Hälfte der 5 bis 6 Prozent Spanne liegen. 

Tunnel23
09. Juni 2017

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