Stadt Wien setzt Blockchain-Pilotprojekt um.

Die Stadt Wien launcht in wenigen Tagen eine Plattform, die öffentliche Verwaltungsdaten mittels Blockchain absichert.

Ulrike Huemer, CIO Stadt Wien, realisiert mit EY Österreich ein erstes auf Blockchain-Technologie basierendes Open Government Data-Projekt, das am 14. Dezember 2017 gelauncht wird.  © Lukas Beck

In der Bundeshauptstadt wird der erste Schritt in die Blockchain-Technologie gemacht. Die Stadt Wien setzt die Technologie in der Verwaltung ein und sichert öffentliche Daten damit ab. Am 14. Dezember geht die auf Blockchain basierende Plattform offiziell in Betrieb.

"Durch die Nutzung der Blockchain-Technologie werden Änderungen an den öffentlichen Daten nachverfolgbar und für jede Bürgerin und jeden Bürger einfach überprüfbar", erklärt Ulrike Huemer, Chief Information Officer der Stadt Wien, dazu. "So bauen wir Bürokratie ab und geben ein klares Bekenntnis zu einer offenen und partizipativen Stadt ab", sagt sie zum strategischen Nutzen dieses E-Government-Schrittes. Und das, fügt sie hinzu, entspräche "den Leitmotiven der Digitalen Agenda der Stadt für Transparenz, Offenheit und Beteiligung". Huemer erklärt weiters, dass die "Prüfsummen der Open Government Data der Stadt auf der öffentlichen Blockchain abgelegt werden". Das heißt, dass alle deren Nutzerinnen und Nutzer Echtheit prüfen können, als auch den Erstellungs- und Änderungszeitpunkt von Dokumenten jederzeit online nachvollziehen können.

Dieser Technologie-Einsatz vereinfache und automatisiere administrative Prozesse und halte Daten-Informationen aktuell. Die Sicherheit von Daten sei beträchtlich höher als bisher. "Durch die fälschungssichere und öffentlich einsehbare Notarisierung von Dokumenten in der Blockchain kann Betrug präventiv unterbunden werden", erklärt Huemer dazu. 

Die nun zu launchende Plattform wurden von Entwicklern der Stadt Wien und dem Blockchain-Kompetenz-Team von EY Österreich innerhalb eines Zeitraumes von rund vier Monaten aufgebaut. EY begleitete das Projekt, ist für dessen Management verantwortlich und entwickelte die Architektur der neuen Plattform von der Konzeption bis hin zur Integration in die städtische Open Government Data-Plattform data.gv.at weg. 

EY und die Stadt Wien arbeiten, laut eigenen Aussagen, "bereits an einem Folgeprojekt". 

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