Online-Shops für mobile Nutzung verbessern.

Die optische Aufbereitung und die Vereinfachung des Checkouts in den mobilen Versionen von Online-Shops können umsatz-wirksam optimiert werden.

Das Weihnachtsgeschäft 2017 fängt leise zu klingeln an. Noch ist Zeit Online-Shops für die mobile Nutzung zu optimieren, um dieses Potenzial bis Ende des Jahres in ausreichendem Maße zu nutzen.  © Klarna

Das vierte Quartal hat begonnen. Das Weihnachtsgeschäft des Jahres 2017 läuft noch relative leise an. Aller Voraussicht nach hat das Gustieren, Schauen und Suchen bereits begonnen. Einzelhändler und Online-Retailer, die Waren über Omni-Channels absetzen, sollten mit ihren digitalen Shops bereits fit für das turbulente Jahresend-Geschäft sein. Oder noch die nächsten Tage nutzen, um an ihren digitalen Läden zu optimieren. 

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Der Klarna Austria-Geschäftsführer Christian Renk mahnt, dass "der Handel jetzt gefordert ist, um zu prüfen, ob er alle Absatz-Kanäle optimal bespielt". Der Omni-Channel-Verkauf wird zu einem immer relevanteren Erfolgsfaktor, gibt er zu bedenken. 

Checkout-Prozesse optimieren

Seine Erfahrung zeigt, dass, beispielsweise, mobile Versionen von Online-Shops oft Mängel aufweisen, die, aufgrund der mobilen Internet-Nutzung, dringend behoben gehören. Die optische Aufbereitung und der Checkout-Prozess von Shops sind für Renk E-Commerce-Prozess-Bereiche die Verbesserungspotenziale aufweisen. 

"Wer ein kompliziertes Bezahl-System hat, verliert Kunden. Konsumenten, die bereits ihre Warenkorb gefüllt haben, wollen rasch und einfach bezahlen und nicht viel sensible Daten eingeben müssen", argumentiert der Klarna-Austria-Geschäftsführer. Die Forderung nach Einfachheit klingt, wie er sagt, zwar logisch, wird aber trotzdem noch nicht überall berücksichtigt und erfüllt.

Grosse oder kleine Bezahl-System-Bedürfnisse

Renk schlägt kleinen bis mittelständischen Online-Shop-Betreibern vor, sich für ihren Online-Zahlungsverkehr eines Payment Service Providers zu bedienen. Das machen, erklärt er, in der DACH-Region bereits ein Drittel der Shop-Betreiber. Der Vorteil dieses Weges: Ein Provider ermöglicht Händlern das Anbieten aller gängiger Bezahl-Varianten und sie verschaffen sich damit eine Zahlungsgarantie.

Online-Shops mit hohen Transaktionsvolumina, so Renk, brauchen wiederum Direkt-Integrationen von Bezahl-Systemen in die jeweiligen IT-Architekturen. Damit können Checkout-Prozesse auf die Käufer abgestimmt und nach Wunsch eines anbietenden Händlers realisiert werden. Und der gesamte Bezahl-Prozess wird in allen Schritten nachvollziehbar.

Warenkorb-Abbrecher, die verloren gehen

Bei Klarna wird das One-Click-Payment als relevante Entwicklungsrichtung bei mobil zu nutzenden Online-Shops verstanden. Auch das Bezahlen via Apps inklusive Push-Nachrichten gehört für Renk hierzu. Der Klarna Austria-Geschäftsführer gibt zu bedenken, dass "immer noch über 30 Prozent der Online-Shopper ihren Warenkorb stehen lassen, weil das Bezahl-System zu kompliziert war". Diese Konsumenten sind, wie er nochmals mahnt, als Kunden voraussichtlich auch für immer verloren. 

 

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