Marley Spoon prüft Wachtumsfinanzierungen.

Marley Spoon verschickt Lebensmittel und Kochrezepte in sechs Länder, wächst damit und braucht nun eine nächste Wachstumsfinanzierung.

Fabian Siegel, der schon bei Delivery Hero und dem Online-Bezahlservice ClickandBuy federführend mitwirkte, und Till Neatby sondieren derzeit Finanzierungsmöglichkeiten, um Marley Spoon damit weitere Wachstum zuzuführen. © Marley Spoon

Marley Spoon betreibt in Deutschland, Österreich, Belgien, den Niederlanden, USA und Australien sein Kochboxen-Geschäft. Seit 2015 und nach der Übernahme von Kochabo auch in Österreich. Das von Berlin aus tätige Unternehmen ist mit dem Versand von Lebensmittel und Kochrezepten an Menschen, die gerne kochen und wenig Zeit zum Lebensmittel-Einkauf haben oder sich zum Kochen inspirieren lassen wollen, offensichtlich erfolgreich.

Das Unternehmen habe seinen Umsatz von 2016 auf 2017 "mehr als verdoppeln" können, richten die beiden Gründer Fabian Siegel und Till Neatby aus. Im Vorjahr habe Marley Spoon die "zehnmillionste Mahlzeit" versandt. Ein Meilenstein, wie es dazu aus Berlin heißt. 

Ein guter Teil, erklären Siegel und Neatby, dieses Wachstums "ist auf die Entwicklung in Australien zurückzuführen". Dort ist das Unternehmen 2015 gestartet und beliefert nun, laut eigenen Aussagen, 75 Prozent der Bevölkerung. In den USA platzierte das Unternehmen das Service Dinnerly, eine "kostenbewußte und preiswerte" Kochbox, die ihren Abnehmern im Alter von 25 bis 55 Jahren um fünf Dollar pro Portion schnelles, einfaches Kochen an Wochentagen ermögliche.

Siegel und Neatby wollen die, wie sie mitteilen, vielversprechende Entwicklung des Unternehmen natürlich fortsetzen und prüfen "verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten, einschließlich Kapitalmarkt-Optionen, um das weitere Wachstum von Marley Spoon" zu finanzieren.