Fußball-Fans müssen aufpassen: Roaming-Kosten in Russland großteils horrend.

Auch wenn sich das österreichische Team nicht qualifiziert hat: WM-Zeit ist Party-Zeit und das will gefeiert werden. Wer allerdings die Fußball-WM vor Ort in Russland besucht, sollte nicht nur bei der Nutzung von Facebook, Instagram und Co. vorsichtig sein, denn wie eine aktuelle Analyse von Österreichs Tarifvergleichsportal durchblicker.at zeigt, sind die Roamingkosten der österreichischen Mobilfunkanbieter in Russland großteils horrend.

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„Bei den Vertragstarifen geht die Spanne für aktives Telefonieren von 1,50 bis 4,29 Euro pro Minute. Wer angerufen wird muss mit Kosten von 0,20 bis 2,40 Euro pro Minute rechnen. Datenvolumen wiegen die Mobilfunker in Russland offenbar mit Gold auf, ein einziges geroamtes Megabyte kostet dort regulär zwischen 1 und 19,90 Euro“, erklärt Reinhold Baudisch, Geschäftsführer von durchblicker.at.

Günstigstes WM-Roaming 

Da WM-Gastgeber Russland nicht unter die Roaming-Verordnung der EU fällt, gibt es keine gesetzlich regulierten Maximal-Roamingtarife für Telefonie, SMS und mobile Daten. Entsprechend unterschiedlich fallen diese bei den österreichischen Mobilfunkern aus.

Ein fiktiver WM-Besucher, der eine Woche in Russland verbringt und dort 10 Minuten aktiv telefoniert, 50 Minuten angerufen wird, 20 SMS schreibt und 100 Megabyte mobile Daten verbraucht, kommt mit den regulären Vertragstarifen auf Zusatzkosten zwischen 144 Euro (spusu) und 2.138,40 Euro (A1). Günstiger geht es mit einem Roamingpaket für Russland, das A1 als einziger Mobilfunker seinen Vertragskunden anbietet: Für einmalig 39,90 Euro stehen in über 40 Ländern außerhalb der EU 100 Minuten, 100 SMS, 100 MMS und 100 Megabyte Datenvolumen zur Verfügung. Wertkarten-Nutzer, die auch in Russland telefonieren und surfen wollen, müssen ungleich tiefer in die Taschen greifen und sind im Fall des Falles noch am besten bei Drei aufgehoben – wobei man bei Kosten von 866 Euro kaum mehr von einer günstigen Option sprechen kann.

„Wer vor allem vor Ort mit Mitreisenden und anderen Fans Kontakt aufnehmen will, kann zu einer lokalen SIM-Karte eines russischen Betreibers greifen. Man ist dann zwar nicht mehr unter der angestammten Nummer erreichbar, angesichts drohender Horror-Rechnungen ist das aber eine durchaus gangbare Alternative. Wer die eigene Nummer etwa für WhatsApp in Betrieb behalten will, sollte sich jedenfalls über die Roamingkosten des eigenen Tarifs informieren und nach Möglichkeit offene WLAN-Netzwerke nutzen, etwa in Hotels oder Restaurants“, so Baudisch.

Ein schneller Online-Vergleich ist kostenlos und anonym abrufbar unter https://durchblicker.at/mobilfunk

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