Furcht und Angst vor Amazon.

Amazon ist nicht mehr aufzuhalten. 70 Prozent der Marketing-Entscheider im Retail-Bereich sehen im globalen Versandhändler den Haupt-Konkurrenten.

Die Einkaufswägen vor Shops stehen dann still, wenn Einzelhändler Amazon das Terrain kampflos überlassen. Eine starke Einzelhandelsmarke könne der Garant sein, dass die Einkaufswägen weiterhin für stationäre und Omnichannel-Händler rollen und nicht nur virtuelle Shopping-Erscheinungsbilder sind.  © paulbr75 - Pixabay.com

Kopfzerbrechen verursache der US-Online-Handelsriese. Sogar von Furcht ist die Rede. Territory Bestseller und Research Now eruierten wie es derzeit um die Wahrnehmung von Amazon und um die eigene Digitalisierung bestellt sei. 

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Das Marktforschungsinsitut Research Now fühlte Marketing-Entscheidern des deutschen Handels auf den Puls. 100 Entscheider wurden befragt. 70 Prozent dieser Manager sehen in dem globalen Versandhändler, wie eines dieser Studien-Ergebnisse lautet, "einen ernstzunehmenden Konkurrenten beziehungsweise den (zukünftigen) Hauptkonkurrenten". 

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Drei von vier der befragten Marketing-Entscheider betonen, dass sie "aktuell die richtige Strategie besäßen, um gegen Amazon wettbewerbsfähig zu sein", doch speziell im stationären und Omnichannel-Handel gäbe es klare Defizite. 40 Prozent der Befragten geben an, sie hätten keine Strategien zur Digitalisierung ihrer Filialen. 

Als Erfolgsfaktoren im Wettbewerb gegen Amazon und andere Online-Händler sehen die Befragten neben dem "Ausbau der Regionalität ihrer Produkte (46 Prozent), das Anbieten besonderer Services (44 %) und die Stärkung der eigenen Marke (34 %)".

Territory Bestseller ging in der Studie eigentlich der "Rolle von Content im Kontext der Digitalisierung des Handels" nach. Daher ergab diese Befragung, dass ein "Großteil der Entscheider vor allem im Content Marketing einen wichtigen Hebel sieht, um Unternehmensziele wie eine Neukunden-Gewinnung oder Aufmerksamkeitssteigerung zu erreichen". 64 Prozent der Befragten attestieren Content Marketing "hohe Relevanz" im Kommunikationsmix. 33 Prozent sehen diese Kommunikationsdisziplin sogar als "den zentralen Wettbewerbsfaktor". 

Bernd Meyer, der die auf Trade- und Retail Marketing spezialisierte Agentur leitet, argumentiert, dass die Befragung bestätige, dass "Handelskommunikation nur über die Leistung oder den Preis längst nicht mehr ausreicht". Er sagt, dass es nun darum gehe, "sich mit einer starken Marke ins Relevant Set von Konsumenten zu bringen". Content Marketing und Storytelling wären für die erforderliche Markenstärke "richtige und wichtige Hebel". 

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