Voith beteiligt sich an Ray Sono.

Der Industrie-Technologiekonzern Voith geht eine strategische Partnerschaft mit Ray Sono ein und beteiligt sich am Digital-Unternehmen mit 60 Prozent.

Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung Voith: "Die von uns angebotenen und zu entwickelnden digitalen Lösungen werden durch die Expertise von Ray Sono deutlich stärker als bisher ein intuitives Anwender-Erlebnis bieten und damit zur Effizienzsteigerung bei Industriekunden beitragen."  © 2016 Voith

Voith und Ray Sono bauen gemeinsam einen neuen Geschäftsbereich für industrienahe Digitalisierungslösungen unter dem von Ray Sono auf. Die in München und Berlin ansässige Digital-Agentur soll, in Ergänzung von dessen Kerngeschäft, als "neuer digitaler Industrie-Dienstleister" am Markt etabliert werden". Deshalb gingen der Industrie-Technologiekonzern und die Agentur eine strategische Beteiligung ein, in dessen Zuge Voith 60 Prozent an Ray Sono erwirbt. 

Beiden Unternehmen geht es in ihrer Partnerschaft darum, industrienahe Digitalisierunglösungen vor allem in den Bereichen Internet of Things und Industrie 4.0 zu entwickeln. Voith tritt in diesem Geschäftsbereich bei Ray Sono als Pilotkunde auf. Das diesbezügliche Know-how und die Ressourcen von Ray Sono stehen künftig auch den Bestandskunden der Agentur zur Verfügung. 

Voith will in den kommenden beiden Geschäftsjahren, laut eigenen Angaben, "rund 100 Millionen Euro zusätzlich in die Entwicklung digitaler Produkte und Services investieren". Mehr als zwanzig konkrete Inkubationsprojekte wurden bereits in die Alpha- oder Betaphase gebracht und weitere Projekte stehen kurz vor der Markteinführung, heißt es dazu. 

Ray Sono bleibt eigenbestimmt geführt und tritt im Markt weiterhin unter dem bisherigen Namen als Digitalisierungsdienstleister auf. Die Agentur arbeitet, unter anderem, für Austrian Airlines, BMW oder McDonald's.

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