Nielsen Sports optimiert Set-Up zur TV-Medienanalyse im Fußball.

Nielsen Sports, das weltweit führende Forschungs- und Beratungsunternehmen in der Sport- und Entertainmentbranche, hat seine methodische Herangehensweise in der globalen TV-Medienanalyse weiter optimiert.

© APA - Hans Punz

Das internationale Set-up wurde nach Abschluss der europäischen Klubfußball-Saison 2017/2018 überarbeitet, um die Vergleichbarkeit internationaler TV-Reichweiten- und Sponsorenwerte über Landesgrenzen hinweg noch stärker zu harmonisieren.

Seit der Zugehörigkeit zum Nielsen-Konzern, welcher für umfassende Analysen von Verbrauchern und Märkten weltweit steht, nutzt Nielsen Sports verstärkt das globale Netzwerk und investiert kontinuierlich in den Bezug von verfügbaren offiziellen TV-Reichweiten. Aktuell besteht Zugang zu gemessenen Reichweiten in 50 Märkten und offiziellen Brutto-Werbespotpreisen in mehr als 100 Märkten weltweit.

Verlässliches Datenmaterial

Stephan Schröder, Geschäftsführer von Nielsen Sports Deutschland, sagt: „Mit der fortschreitenden Internationalisierung gerade vieler deutscher Fußballklubs steigt auch der Bedarf der Rechtehalter und Sponsoren an verlässlichem Datenmaterial aus den internationalen TV-Märkten. Wir wollen mit der Weiterentwicklung unseres Set-ups die Ergebnisse in den relevanten Sport- und Fußballmärkten weltweit valider machen.“

Die internationale Mediaforschung im Sportbusiness ist immer noch durch die sehr unterschiedliche Datenlage in vielen Märkten geprägt. Nielsen-Experte Schröder ergänzt: „Daher haben wir uns die Maxime gesetzt, alle verfügbaren offiziellen Quellen zur Reichweitenmessung, aber auch zu TV-Werbespotpreisen für unsere Berechnungen heranzuziehen. Darüber hinaus haben wir unser Quoten-Schätzmodell weiterentwickelt. Zwar werden wir in vielen Märkten mangels offizieller TV-Reichweiten geschätzte Näherungswerte nutzen, diese werden aber transparenter als bisher ausgewiesen und haben eine deutlich verbesserte Datenqualität.“

Optimierte Messung

Die optimierte Messung ermöglicht eine bessere einheitliche Vergleichbarkeit von Klub- und Sponsorenkennwerten auf internationalem Level, was von vielen europäischen Topklubs gewünscht ist. Schröder erklärt: „Die Weiterentwicklung der Analysemechanik hat zur Folge, dass in einigen Ländern und Regionen teilweise stark abweichende Ergebnisse bei den Sponsorenkennwerten ermittelt werden. Wir haben die Herangehensweise in der abgelaufenen Saison ausführlich getestet und die Unterschiede analysiert. Die Resultate lassen sich valide erläutern und begründen. Extrem hohe Reichweiten für einzelne vermeintliche Fußball-Entwicklungsländer gehören damit endgültig der Vergangenheit an.“

Einige Klubs vertrauen bereits seit der Saison 2017/18 der optimierten Nielsen-Messmethodik und nutzen die internationalen Daten in Gesprächen mit Sponsoren. In Vorbereitung zur neuen Saison 2018/19 steht das verbesserte Set-up sowohl den Klubs als auch den Vermarktungsagenturen und Sponsoren zur Verfügung.

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