IAB webAD 2014: „Best in show“ für Samsung und Parship.

Aus 243 Einreichungen zum IAB webAD 2014 wurden bei der Jurysitzung 28 Prozent der Arbeiten für die Shortlist nominiert. 36 Einreichungen wurden letztlich mit einem edelmetallenen webAD ausgezeichnet

Alle Gewinner beim IAB webAD 2014 auf einen Blick. © webAD Winner 2014 Werbeplanung.at

Satte 55 Prozent mehr an Einreichungen als 2013 konnte der IAB Austria, der Veranstalter des IAB webAD, heuer verbuchen. Wurden im Vorjahr 157 Arbeiten zum webAD eingereicht, so waren es heuer bereits 243 Arbeiten, die Österreichs Kreativ- und Mediaagenturen sowie deren Auftraggeber für einreichwürdig erachteten. Diese Steigerung ist laut IAB-Austria-Präsidentin Martina Zadina um so beeindruckender, wenn man bedenke, dass die generelle Bereitschaft, bei Awards einzureichen, schon mal stärker ausgeprägt war. Definitiv ein Grund für das Einreichplus war der Umstand, dass die Einreichkategorien seitens des IAB Austria heuer gänzlich überarbeitet wurden, um der Vielfalt an Spielarten digitaler Kommunikation Rechnung zu tragen.

Mehr Einreichungen, höhere Qualität

Nicht nur die Anzahl der eingereichten Projekte ist gestiegen, auch die Qualität der Einreichungen per se. „Ich bin sehr happy mit den Einreichungen“ freut sich IAB-Vorstandsmitglied Stefan Rasch von der Agentur screenagers, seines Zeichens Kreativ-Jury-Koordinator über das hohe Niveau. Für Susanne Ostertag von Microsoft, IAB-Vorstandsmitglied und Media-Jury-Koordinatorin ist der Qualitätssprung nicht überraschend: „Es hat sich schon über das Jahr abgezeichnet, dass die Arbeiten immer inspirierter werden. Der Online-Markt hat einen großen Schritt gemacht.“ Georg Gartlgruber, Präsident der Media-Jury und Geschäftsführer von Carat/Dentsu Aegis Network, ist „grundsätzlich zufrieden“ und ergänzt: „Die thematische Bandbreite der Einreichungen beweist, wie intensiv das Thema Digital und Konvergenz bereits in den Mediaagenturen angekommen ist.“ Kreativ-Jury Präsidentin Antonia Tritthart von der Agentur Traktor Wien sieht sich nach der Sichtung der Arbeiten in ihrem Wissen bestätigt, dass geringe finanzielle Möglichkeiten im Digitalmarkt keine Einschränkung bedeuten müssen. „Das Spannende an Online ist, dass man selbst mit kleinen Budgets sehr feine Sachen machen kann. Damit kann es jeder schaffen, einen Multiplikator aufzubauen  – vom kleinen Social Kunden zu großen Telkos.“

IAB Austria vergibt 36 webADs

67 der 243 Einreichungen wurden von der Media- und der Kreativjury auf die Shortlist gehievt, 36 Arbeiten erhielten letzten Endes einen der begehrten webADs: acht davon in Gold, 16 in Silber und 12 in Bronze. Darüber hinaus waren die beiden Juries noch dazu angehalten, je einmal eine Art Grand Prix zu vergeben: Mit der Würdigung „Best in Show Kreativ“ durch die Kreativjury wurde die Einreichung Power Sleep von Samsung Electronics Austria und der Agentur Cheil Austria ausgezeichnet, die es bereits bei den Cannes Lions mehrfach auf Shortlists geschafft hatte, der aber letztendlich ein Löwe verwehrt blieb. Die Mediajury entschied sich für die Vergabe des Awards „Best in Show Media“ an die Parship-Kampagne „Keine Fake-Profile“ von der Agentur Serviceplan.

 

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